Alles, was zwischen Kontoauszug und Überblick liegt.
Parendi ist aus einer Excel-Mappe entstanden, die zu gross geworden war. Was hier steht, hat sich in dieser Mappe als nötig erwiesen. Alles andere durfte draussen bleiben.
Die Datei aus dem E-Banking reicht
camt.053 ist der Kontoauszug nach ISO 20022, den Banken in vielen Ländern als XML anbieten. Parendi liest ihn ohne Vorarbeit: Du musst keine Kopfzeile suchen und keine Spalten zuordnen, denn das Konto steht als IBAN in der Datei. In den USA, Kanada, Australien und Brasilien heisst der Auszug OFX oder QFX; er geht genauso hinein, und dort steht sogar die Kontoart mit drin.
CSV und Excel gehen genauso, brauchen aber einmal deine Hilfe. Die App schlägt die Spalten vor, du bestätigst, und ab dann kennt sie dieses Format. Kreditkarten-Abrechnungen erkennt sie an der Kartennummer- und der Typ-Spalte, auch wenn die Präambel des Exports vier Zeilen Werbung enthält.
- Drag & Drop ins Fenster, oder über Ablage › Importieren
- Das Zielkonto wählst du in der Vorschau, vorbelegt mit dem, was die Datei nahelegt
- Vor dem Speichern siehst du jede Zeile mit ihrer Kategorie und kannst korrigieren
Zweimal importieren ist erlaubt
Was schon in der Datenbank steht, wird übersprungen und im Bericht ausgewiesen. Du kannst den ganzen Monat noch einmal einspielen, wenn eine Buchung nachgetragen wurde.
Kreditkarten zählen einmal
Die Kartenzahlung auf dem Bankkonto und die Einzelposten der Abrechnung sind dieselbe Ausgabe. Die App klammert die Sammelbelastung als Umbuchung aus.
Mehrere Konten
Jedes Konto wird für sich geführt. Überweisungen zwischen deinen eigenen Konten erkennt die App an der IBAN im Text und zählt sie nicht als Ausgabe.
Wenn eine Datei nicht passt
Der Import hält an und sagt, woran es lag. Aus derselben Meldung heraus kannst du die Datei an mich schicken, als maskierte Kopie oder im Original.
Vier Wege zur Zuordnung, in fester Reihenfolge
Zuerst das Gedächtnis: Hast du diese Buchung schon einmal von Hand einsortiert, gilt deine Entscheidung. Danach deine Stichwörter, dann der Kategoriename im Buchungstext, und erst zuletzt Apple Intelligence auf dem Mac.
Deine manuelle Korrektur schlägt darum jede Regel und jede Vermutung. Sie hält, solange du sie nicht selbst änderst.
- An jeder Zeile steht, welcher Weg gegriffen hat
- Stichwörter wirken auf Wunsch rückwirkend auf alte Buchungen
- Ein Minuszeichen vor einem Stichwort schliesst aus statt ein
- Aus einer Korrektur wird nie automatisch eine Regel: gemerkt wird genau dieser Buchungstext, kein Muster
Startkategorien je Land
Beim ersten Start bekommst du Kategorien, Stichwörter und Vorsorge-Positionen. In elf Ländern passen sie zum Land: in der Schweiz, in Liechtenstein, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Grossbritannien, den USA, Brasilien und Japan. Überall sonst startest du mit einer neutralen Fassung. Welches Land gilt, weiss dein Mac. Ändern kannst du alles.
Ohne Apple Intelligence
Der Import läuft unverändert. Was Gedächtnis und Stichwörter nicht treffen, landet in der Auffang-Kategorie und wartet auf dich.
Investition ist keine Ausgabe
Kategorien wie Depot, Altersvorsorge oder Säule 3a zählen als Investition. Sie senken deine Sparquote nicht, denn angelegtes Geld ist gespartes Geld.
Ein Monat, Zeile für Zeile
Oben stehen die zwölf Monate, mit einem Punkt unter jedem, in dem etwas gebucht ist. Für den gewählten Monat stehen darunter Einnahmen, Ausgaben, Investitionen und was davon übrig blieb. Rechts daneben liegen seine Ausgaben nach Kategorie, mit dem Anteil am Ganzen.
Die Tabelle ist die von macOS und verhält sich auch so. Du ziehst Spalten breiter, sortierst mit einem Klick auf den Kopf und blendest über dessen Kontextmenü aus, was du nicht brauchst. Beim nächsten Monat steht alles noch so, wie du es eingerichtet hast.
- Die Suche mit ⌘F erfasst Beschreibung, Kategorie und Betrag, wahlweise im Jahr oder über alle Jahre
- Umbuchungen stehen blass und angeschrieben da, Kartengutschriften in Grün
- Ab dem zweiten Konto filterst du in der Symbolleiste auf eines davon
- Ein Doppelklick öffnet die Zeile, mit ⌥⌘← und ⌥⌘→ blätterst du durch die Monate
Der Auszug bleibt der Auszug
Bei importierten Buchungen stehen Datum, Betrag und Beschreibung fest: An ihnen erkennt die App beim nächsten Import, was sie schon hat. Typ und Kategorie änderst du jederzeit, bei Bankbuchungen kommt ein Kommentar dazu. Von Hand erfasste Buchungen sind ganz offen.
Eine Korrektur, alle gleichen Zeilen
Änderst du die Kategorie, übernehmen das die gleichlautenden Buchungen im selben Zeitraum. Wie viele es sind, steht über der Kategorieliste, und wer nur diese eine Zeile meint, findet den Weg dafür zuoberst im Menü.
Was ein Händler gekostet hat
Suchst du nach einem Namen, steht rechts die Bilanz aller Treffer: Einnahmen, Ausgaben, Saldo. Hat die Karte etwas zurückerstattet, siehst du die Netto-Ausgabe und darunter, wie viel zurückkam.
Ein Jahr auf einem Bildschirm
Sparquote, Einnahmen, Ausgaben, Investitionen, jeweils mit dem Vergleich zum Vorjahr. Darunter der Monatsverlauf als Diagramm und als Tabelle, weil die Tabelle die Zahlen liefert, die das Diagramm nur andeutet.
Gespart heisst hier Einnahmen minus Ausgaben. Investitionen werden nicht abgezogen. Umbuchungen zwischen deinen Konten fallen in beide Richtungen heraus, sonst sähe jede Überweisung aufs Sparkonto wie eine Ausgabe aus.
- Ein Jahr oder alle Jahre, umschaltbar in der Titelleiste
- Jede Tabelle lässt sich mit ⌘C in die Zwischenablage kopieren
- Farben durchgehend gleich: Einnahmen grün, Ausgaben rot, Investitionen orange
Vom Lohn bis zur Kategorie
Der Geldfluss zeichnet ein Jahr oder einen einzelnen Monat als Diagramm. Links kommen die Einnahmen herein, rechts geht das Geld weiter: was übrig blieb, was du investiert und was du ausgegeben hast, bis zur einzelnen Kategorie. Die Breite eines Bandes ist der Betrag.
Hast du Kategorien als Fixkosten markiert, laufen die Ausgaben zuerst durch Fixkosten und variable Kosten. Dann siehst du, wie viel deines Einkommens schon verplant war, bevor du etwas entschieden hast.
- Ein Doppelklick auf eine Kategorie öffnet ihre Buchungen im selben Zeitraum
- Kleine Kategorien sind zusammengefasst und lassen sich aufklappen
- Darüber stehen dieselben Summen wie in den Transaktionen
Was jeden Monat wiederkommt
Die Ausgabenansicht rechnet je Kategorie einen Monatswert aus den letzten zwölf Monaten. Zwei Sichten, dieselbe Rechnung: alle Kategorien oder nur die, die du als Fixkosten markiert hast.
Was Fixkosten sind, entscheidest du. Die App rät dabei nicht herum: ob dein Fitnessabo zu den Fixkosten zählt, weisst nur du.
- Der Trend zeigt, ob ein Fixkosten-Posten über die Monate gewachsen ist
- Von der Kategorie direkt zu den Buchungen dahinter
- Ein Messwert zeigt, welchen Anteil deiner Ausgaben die Fixkosten ausmachen
Was du hast, und was du schuldest
Du legst an, was du hast: Konto, Depot, Säule 3a oder Riester, Pensionskasse, das Haus, die Hypothek. Jede Position bekommt monatlich einen Wert, und die Hypothek darf negativ sein.
Jede Position hat eine Art, und die Art entscheidet mit, wie gerechnet wird: frei verfügbar, gebunden bis zur Pensionierung, oder gar nicht entnehmbar.
- Verlauf je Monat, gestapelt je Jahr
- Positionen lassen sich archivieren, ohne dass ihre Werte aus der Geschichte fallen
- Das bewohnte Haus zählt zum Vermögen, aber nie zur FIRE-Zahl
Der Rechner, der schon alles weiss
FIRE-Rechner im Netz fragen zuerst nach deinen Jahresausgaben, deiner Sparrate und deinem Vermögen. Parendi hat diese drei Zahlen bereits, aus deinen Buchungen statt aus deiner Schätzung.
Am Ende steht, ab wann dein Vermögen deine Ausgaben trägt. Alles in heutiger Kaufkraft, damit die Zahl bedeutet, was sie zu bedeuten scheint. Es bleibt eine Projektion aus Annahmen, die du selbst einstellst, und keine Finanzberatung.
- Zwei Sichten: nur frei verfügbares Vermögen, oder alles inklusive Vorsorge
- Warum es die zwei braucht, steht bei Säule 3a und FIRE
- Rendite, Inflation und Entnahmerate sind einstellbar
- Der Fortschritt steht als Jahreszahl da, nicht als Balken
Eine Datei, die dir gehört
Alles liegt in einer SQLite-Datenbank auf deinem Mac. Es gibt kein Konto dazu, nichts wird synchronisiert und nichts irgendwohin übertragen.
| Backup, wohin du willst | Einmal am Tag legt die App eine Sicherung in den Ordner, den du wählst. iCloud Drive, eine externe Platte, was dir lieber ist. Mit ⌘B jederzeit auch von Hand. |
|---|---|
| Aufbewahrung mit Verstand | Die Sicherungen der letzten 30 Tage bleiben vollständig, danach eine je Monat. Wiederherstellen geht aus der App heraus. |
| Umzug auf einen neuen Mac | Sicherung einspielen, fertig. Es gibt kein Konto, an dem die Daten hängen, und keine Freischaltung, die verloren gehen kann. |
| Rückgängig, wie überall | ⌘Z macht Änderungen rückgängig, mit Namen im Bearbeiten-Menü, damit du weisst, was zurückgeht. |
Die Nebensachen, die den Alltag ausmachen
- Hell und dunkel
- Die App folgt deinem System, ohne eigene Einstellung dafür.
- Sieben Sprachen
- Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch (Brasilien) und Japanisch, umschaltbar in den Einstellungen, wirksam beim nächsten Start.
- Franken, Euro, deine Währung
- Währung und Zahlenformat übernimmt Parendi beim ersten Start von deinem Mac. Liegt dein Geld in einer anderen Währung, stellst du sie in den Einstellungen um.
- Kopieren, wie du es kennst
- Jede Tabelle geht mit ⌘C als Text in die Zwischenablage, tabgetrennt und in Excel einfügbar.
- Anzeigenamen
- Eine kryptische Buchungszeile darfst du umbenennen. Der Originaltext bleibt sichtbar und zählt weiter für den Abgleich beim nächsten Import.
- Manuelle Buchungen
- Bargeld und alles, was in keinem Auszug steht, trägst du von Hand ein.
- Konten umbenennen
- Der Name ist nur ein Name. Die Historie zieht mit, weil Buchungen am Konto hängen und nicht an dessen Beschriftung.
- Tastatur
- Die App arbeitet mit Menübefehlen, nicht mit versteckten Gesten. Was einen Kurzbefehl hat, zeigt ihn im Menü.
