Eine Person entwickelt die App. Dieselbe antwortet dir.
Eine Mail genügt, ohne Ticketsystem und ohne Warteschleife. Die Antwort kommt in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen.
support@parendi.appWas in eine Support-Mail gehört
Am hilfreichsten sind vier Angaben: welche Bank, welches Dateiformat, was du erwartet hast und was stattdessen passiert ist. Screenshots helfen fast immer.
Ein Import hat nicht geklappt
Wenn Parendi eine Datei nicht lesen kann, sagt die Meldung, woran es liegt: unbekanntes Format, unvollständig heruntergeladen, eine camt.052- oder camt.054-Datei statt des Kontoauszugs, mehrere Konten in einer Datei. Dieselbe Meldung bietet an, die Datei an mich zu schicken.
Jede eingesandte Datei macht den Import für dieses Format besser, meist mit dem nächsten Update.
Unterstützte Formate
| camt.053 (XML) | Der genormte Kontoauszug nach ISO 20022, wie ihn Banken in der Schweiz und zunehmend im Euro-Raum exportieren. Kein Zuordnen von Spalten nötig, das Konto steht in der Datei. |
|---|---|
| OFX und QFX | Der Kontoauszug, den Banken in den USA, Kanada, Australien und Brasilien anbieten, dazu Quickens Variante davon. Auch hier ist nichts zuzuordnen: Konto, Kontoart und Währung stehen in der Datei, und ob es ein Bank- oder ein Kartenkonto ist, sagt sie selbst. Depot-Auszüge weist die App ab, Wertschriften gehören unter „Vermögen“. |
| CSV | Bank- und Kreditkartenexporte. Die Spalten erkennt die App selbst; ist die Kopfzeile ungewöhnlich, fragt sie einmal nach und merkt sich die Antwort für dieses Format. |
| XLSX | Excel-Exporte, gleiches Verfahren wie CSV. Manche Banken in Spanien und Grossbritannien liefern eine .xls, die eigentlich eine Webseite mit Tabelle ist; die liest Parendi wie eine CSV. Das alte Excel-Format bis Excel 2003 liest die App nicht. Öffne die Datei in Numbers oder Excel und exportiere sie als XLSX oder CSV, das schlägt auch die Meldung vor. |
camt.052 (Zwischenstand) und camt.054 (Detail-Avisierung) weist die App bewusst ab. Beide beschreiben dieselben Zahlungen wie der Kontoauszug, und ein Import würde sie doppelt zählen. Was in einer camt.053 steht und wie sie sich von den anderen beiden unterscheidet, steht auf einer eigenen Seite.
Daten sichern und umziehen
Unter Einstellungen › Backup wählst du den Ordner für das tägliche Backup und spielst eine Sicherung wieder ein, etwa auf einem neuen Mac. Vor dem Einspielen sichert die App den bisherigen Bestand daneben. Ein manuelles Backup gibt es jederzeit mit ⌘B.
Testphase
30 Tage ab dem ersten erfolgreichen Import. Einmal lässt sich der Zeitraum in den Einstellungen unter „Lizenz“ um 30 Tage verlängern. Danach wird die App nur-lesend: Auswertungen, Suche, Kopieren und Backup bleiben offen, bis du kaufst. Was das genau heisst, steht auf der Preisseite.
Eine Übersetzung, die nicht stimmt?
Die App und diese Website sprechen sieben Sprachen, und keine davon hat eine Person gegengelesen, die sie als Muttersprache spricht. Klingt ein Begriff falsch, ist ein Satz schief oder heisst ein Fachwort anders als bei deiner Bank, schreib mir an support@parendi.app. Ein Screenshot und das richtige Wort genügen; die Korrektur geht mit dem nächsten Update raus.
Häufige Fragen
Für welche Länder ist Parendi gemacht?
Schweiz und Liechtenstein zuerst, dann Deutschland und Österreich, seit Version 2.75 auch Frankreich, Italien, Spanien, Grossbritannien, die USA, Brasilien und Japan. Für diese elf Länder gibt es passende Startkategorien, Stichwörter und Vorsorge-Positionen. Andere Länder sind deswegen nicht ausgeschlossen. Dort startet Parendi mit neutralen Startdaten: dieselben Kategorien, eine allgemeine Vorsorge-Position und Stichwörter nur für Marken, die es überall gibt. Was fehlt, sind Stichwörter für die Geschäfte des Landes und geprüfte Beispieldateien seiner Banken. Welches Land gilt, liest Parendi beim ersten Start aus den Systemeinstellungen deines Macs, und von dort kommen auch Währung und Zahlenformat.
Meine Bank ist nicht dabei. Geht es trotzdem?
Meistens ja. Eine Liste unterstützter Banken gibt es nicht, weil Parendi Formate liest: camt.053, OFX, QFX, CSV und XLSX, egal von welcher Bank. Bei CSV und XLSX ordnest du die Spalten beim ersten Mal zu, danach erkennt die App die Datei wieder. Scheitert der Import trotzdem, schick sie mir über die Fehlermeldung, am besten als maskierte Kopie (was dabei entfernt wird). Bringt mir deine Datei eine Bank bei, die Parendi noch nicht lesen konnte, bekommst du als Dank einen Code, der die Vollversion kostenlos freischaltet. Den gibt es einmal je Bank, für die erste Datei, mit der sich der Fehler finden lässt.
Mein Mac ist auf ein anderes Land eingestellt als mein Konto
Dann stellst du die Währung in den Einstellungen unter „Allgemein“ um. Das Zahlenformat bleibt das deines Macs, und umgerechnet wird nichts: Parendi schreibt nur ein anderes Kürzel vor dieselben Beträge. Die Startkategorien kommen vom Land des Macs. Passen sie nicht, benennst du sie um oder ergänzt Stichwörter.
Brauche ich Apple Intelligence?
Nein. Der Import funktioniert immer, und dein Gedächtnis und deine Stichwörter arbeiten unabhängig davon. Apple Intelligence sortiert nur ein, was sonst nichts trifft; ohne sie landen diese Buchungen in der Auffang-Kategorie und warten auf dich.
Kann die App meine Bank direkt anbinden?
Nein, und dabei soll es bleiben. Eine Bankanbindung kostet laufend Geld pro Nutzer, sie will fremde Zugangsdaten sehen, und sie macht aus einer Offline-App eine Cloud-App. Der Export aus dem E-Banking dauert eine Minute im Monat.
Kann ich denselben Monat zweimal importieren?
Ja. Was schon in der Datenbank steht, wird übersprungen und im Bericht ausgewiesen. Der Abgleich läuft je Konto, damit ein Bankwechsel keine Buchungen verschluckt.
Zählt meine Kreditkarte dann doppelt?
Nein. Die Positionen der Kartenabrechnung sind die Ausgaben, und die Zahlung der Rechnung auf dem Bankkonto fällt in die Umbuchungs-Kategorie, die in keiner Auswertung mitläuft. Eine Gutschrift auf der Karte mindert ihre Kategorie, statt als Einnahme zu erscheinen. Warum das so sein muss und wie man es in einer Tabelle löst, steht auf einer eigenen Seite.
Und Überweisungen zwischen meinen eigenen Konten?
Steht die IBAN des anderen Kontos im Buchungstext, erkennt die App die Umbuchung selbst. Dafür hinterlegst du in den Einstellungen die IBAN deiner Konten. Wo keine IBAN steht, etwa bei Banken, die nur die letzten Ziffern einer Kontonummer drucken, ordnest du die Buchung einmal von Hand der Umbuchungs-Kategorie zu, und zwar auf beiden Konten: auf dem einen heisst sie „an Sparkonto“, auf dem anderen „vom Girokonto“, und jede Richtung merkt sich die App für sich. Danach übernimmt das Gedächtnis die folgenden Monate. Das klappt nicht, wenn die Bank jeden Monat eine andere Referenz aus Buchstaben in den Text schreibt; dann bleibt es beim Zuordnen von Hand.
Wo liegen meine Daten?
In einer SQLite-Datei im Datenordner der App auf deinem Mac. Das tägliche Backup geht in den Ordner, den du wählst. Sicherungen der letzten 30 Tage bleiben vollständig, ältere je eine pro Monat.
In welchen Sprachen gibt es die App?
In sieben: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch (Brasilien) und Japanisch. Umgeschaltet wird in den Einstellungen unter „Allgemein“, unabhängig von Land und Währung.
Was brauche ich?
Einen Mac mit macOS 26 oder neuer. Für die Vorschläge von Apple Intelligence zusätzlich einen Mac mit Apple Silicon, auf dem sie eingeschaltet ist.
