Über
Angefangen hat es mit einer Excel-Mappe.
Sie hatte Reiter für jedes Jahr, Formeln, die niemand mehr nachvollziehen konnte, und einen Abend im Monat, an dem Kontoauszüge sortiert wurden. Sie hat funktioniert. Nur eben mit diesem Abend.
Was daraus wurde
Parendi macht dasselbe wie diese Mappe, nur ohne den Abend. Die Datei aus dem E-Banking geht ins Fenster, die Buchungen ordnen sich selbst ein, die Auswertungen stehen sofort. Die Zahlen sind dieselben geblieben, bis in die Rundungen: Sparquote, Fixkosten und FIRE rechnen so, wie sie in der Tabelle gerechnet haben, weil die Zahlen sonst plötzlich anders ausgesehen hätten.
Aus einem persönlichen Werkzeug ein Produkt zu machen, heisst vor allem, alles zu bauen, was man selbst nicht braucht: den ersten Start mit leerer Datenbank, den Import von Banken, die man nicht kennt, die Fehlermeldung statt des Absturzes, die zweite Sprache. Das ist der Teil, der Zeit kostet, und der Teil, an dem sich zeigt, ob eine App etwas taugt.
Was die App nicht sein will
- Kein Budget-Coach
- Umschläge, Sparziele und einen erhobenen Zeigefinger nach dem Restaurantbesuch wirst du hier nicht finden. Die App zeigt dir, was war. Was daraus folgt, entscheidest du.
- Kein Konto in der Cloud
- Nichts synchronisiert sich, du meldest dich nirgends an, und es gibt kein Passwort zu vergessen. Der Preis dafür: Ein zweiter Mac bekommt deine Daten über eine Sicherung, nicht von selbst.
- Kein Abo
- Es gibt nichts, was monatlich kostet, also gibt es auch nichts, was monatlich abgerechnet werden müsste.
- Keine Bankanbindung
- Sie wäre bequem und stünde am Anfang jeder Datenschutzerklärung, die man dann vorsichtig formulieren muss.
Wer dahintersteckt
Eine Person, kein Team: Missaq Ataschi aus Solothurn. Die Excel-Mappe von weiter oben war meine, und eine Support-Mail landet bei demselben Menschen, der den Code geschrieben hat. Die vollständigen Angaben stehen im Impressum.
Woher der Name kommt
Parendi ist ein altiranischer Name und steht für Fülle und Wohlstand.
Im Avesta, den heiligen Schriften des Zoroastrismus, ist Parendi die Gefährtin von Ashi, „die zuteilt, was zusteht". Ich habe iranische Wurzeln, daher der Name.
Gemacht für den Mac
Parendi ist in Swift und SwiftUI geschrieben, benutzt SQLite als Datenbank und Apple Intelligence für die Zuordnung. Nichts davon ist nachgebaut: Menüs, Tastaturkurzbefehle, Rückgängig, hell und dunkel, alles kommt vom System und verhält sich, wie du es aus anderen Mac-Programmen kennst.
Selbst ausprobieren
30 Tage, gerechnet ab dem ersten Import.